Max Penger

Max Penger (geb. 1962) ist seit 1990 Kirchenmusiker an der Stadtpfarrei St. Johannes Baptist.


Als Achtjähriger erhielt er den ersten Klavierunterricht bei seinem Vorvorgänger Max Weinberger. Sein zweites Instrument wurde, vierzehn Jahre alt, die Klarinette, sein Lehrer war Karl-Heinz Hahn, damals Soloklarinettist bei den Münchener Philharmonikern.


Die Begeisterung an der Kirchenmusik wurde schließlich von Professor Gerhard Weinberger entfacht, bei dem Max Penger ab 1978 zunächst privaten Orgelunterricht erhielt.


Nach dem Abitur leistete er den Grundwehrdienst beim Heeresmusikkorps 4 in Regensburg ab, woran sich das Studium an der Kirchenmusikhochschule anschloss. Auf das Kirchenmusik B-Examen und die Staatliche Musiklehrerprüfung (1988) folgte 1989 das Musiklehrer-II-Examen. Seine Lehrer waren u. a. Prof. Norbert Düchtel, Domkapellmeister Roland Büchner und Diözesanmusik-direktor Karl-Norbert Schmid.


Nach einer zweijährigen Tätigkeit an der Basilika St. Arsatius in Ilmmünster wechselte Max Penger 1990 an die Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist in Pfaffenhofen a. d. Ilm. Im Jahr 1999 entschloss er sich, neben seiner hauptamtlichen Beschäftigung als Kirchenmusiker, das A-Examen an der Staatlichen Hochschule für Musik in Detmold zu erwerben. Neben Prof. Weinberger waren dort u. a. die Professores Renate Zimmermann, Fritz ter Wey, Georg Christoph Biller und Tomasz Adam Nowak seine Lehrer. Dieses Aufbaustudium schloss Penger 2002 mit ausgezeichneten Noten ab.


Neben dem Kirchenchor und dem Kammerorchester der Stadtpfarrei gründete und leitet Max Penger seit 25 Jahren den Kammerchor Pfaffenhofen "A-cappella-nova". Seit 35 Jahren ist er als erster Klarinettist bei den „Dellnhauser Musikanten“ dabei. Im 2013 gegründeten Kirchenmusikensemble „Solisti Deo gloria“ spielt Penger Saxophon. Der Pfaffenhofener Kultursommer sowie der Kulturförderpreis der Stadt Pfaffenhofen gehen auf seine Initiativen als Stadtrat in den Jahren 1990 bis 1996 zurück. Vor fünf Jahren führte er die Konzertreihe „MEMO – einfach alles!“ ein. In jährlich 13 Kirchenmusikalischen Feierstunden und Konzerten kommt dabei das gesamte geistliche Werk von W. A. Mozart und F. Mendelssohn Bartholdy zur Aufführung.


Max Penger ist seit 1994 verheiratet und Vater von vier Söhnen.